Raakamagneetit

Raakamagneetit sopivat erityisten magneettijärjestelmien luomiseen silloin, kun standardeja magneettijärjestelmiä ei voi käyttää. Tähän suositellaan asianmukaista pidikettä, joka ohjaa, kokoaa ja vahvistaa magneettista virtausta.

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Was sind Rohmagnete und in welchen Anwendungsfällen eignen sie sich besonders?

Rohmagnete sind unbehandelte Permanentmagnete, die speziell für den Bau individueller Magnetsysteme eingesetzt werden. Sie kommen überall dort zum Einsatz, wo Standard-Magnetlösungen konstruktiv nicht passen oder besondere Anforderungen an die Integration gestellt werden.

Die Rohmagnete von Ganter – zum Beispiel als GN 55.1 (Scheibenform, mit oder ohne Bohrung/Senkung, je nach Material), GN 55.2 (Scheibenform), GN 55.3 (Stabform) und GN 55.4 (Blockform) – stehen in verschiedenen Materialien zur Verfügung: Samarium-Cobalt, Neodym-Eisen-Bor, Hartferrit sowie Aluminium-Nickel-Cobalt.

Konkrete Anwendungsbeispiele für Rohmagnete

  • Formatverstellung in Verpackungsmaschinen: Mit GN 55.1 Neodym-Scheibenmagneten können verstellbare Sensorhalter konstruiert werden, die sich flexibel in Führungsschienen oder Trägerprofile integrieren lassen. So detektieren Positionssensoren zuverlässig, auch bei wechselnden Formaten.
  • Schnellwechselsysteme für Montagevorrichtungen: Nutzen Sie GN 55.4 Blockmagnete aus Samarium-Cobalt, wenn hohe Temperaturstabilität und schnelle, werkzeuglose Fixierungen an Stahlplatten gefordert sind. Das spart Zeit beim Umrüsten und erhöht die Prozesssicherheit.
  • Endlagendämpfung oder Abfrage in Linearachsen: GN 55.3 Stabmagnete eignen sich besonders, wenn in schlanken Aluminiumprofilen wenig Platz ist – etwa zum Auslösen von Reedkontakten oder als passive Dämpfungselemente.
  • Filter- und Separiersysteme in der Fördertechnik: Mit GN 55.2 Hartferrit-Scheibenmagneten lassen sich individuell gestaltete Magnetgitter oder -roste bauen, die metallische Fremdteile zuverlässig aus Schüttgütern entfernen. Die Korrosionsbeständigkeit von Hartferrit ist hier ein Vorteil.

Vorteile und Nutzen der Rohmagnete

  • Hohe Flexibilität, da Sie den Magneten exakt nach konstruktivem Bedarf platzieren oder in Gehäuse einbauen können
  • Auswahl passender Magnetmaterialien für spezielle Anforderungen: etwa Korrosionsbeständigkeit (Hartferrit), hohe Magnetkraft (Neodym-Eisen-Bor), hohe Temperaturstabilität (Samarium-Cobalt)
  • Durch Integration in eine eigene Konstruktion lässt sich der Magnetfluss gezielt steuern – so erreichen Sie die gewünschte Halte- oder Wirkkräfte auch bei schwierigen Einbausituationen
  • Ideal beim Ersatz von Standardlösungen, die mechanisch oder funktional nicht optimal passen

Welche Vorteile bieten Rohmagnete gegenüber standardisierten Magnetsystemen in der Konstruktion?

Rohmagnete bieten in der Konstruktion einen wichtigen Vorteil: Sie lassen sich exakt an die spezifischen Anforderungen Ihres Projekts anpassen. Im Gegensatz zu standardisierten Magnetsystemen können Sie Rohmagnete passend in individuelle Aufnahmekonstruktionen integrieren, wodurch Form, Magnetfluss und Haltekraft gezielt beeinflusst werden. Dadurch können Sie auch dann eine leistungsfähige und sichere Lösung realisieren, wenn Standardprodukte nicht zur vorhandenen Einbausituation oder den geforderten Eigenschaften passen.

Vorteile von Rohmagneten im Konstruktionsumfeld

  • Flexible Integration: Rohmagnete wie GN 55.1, GN 55.2, GN 55.3 und GN 55.4 sind in unterschiedlichen Formen (Scheibe, Block, Stab) und Magnetwerkstoffen verfügbar. So wählen Sie gezielt das passende Material und die optimale Bauform – etwa hohe Remanenz bei Neodym-Eisen-Bor oder Temperaturstabilität bei Samarium-Cobalt.
  • Individuelle Anpassung: Mit Rohmagneten bestimmen Sie selbst, wie der Magnet in Ihre Komponenten eingebettet wird. Magnetfluss und Haltekraft lassen sich durch konstruktive Maßnahmen wie Abschirmung, Umlenkung oder Verstärkung anwendungsgenau steuern.
  • Bessere Raumausnutzung: Sie integrieren den Magneten direkt in Ihre Konstruktion. Dies spart Bauraum und ermöglicht kompakte, funktionale Baugruppen.
  • Maximale Gestaltungsspielräume: Ob schwer zugängliche Stellen, komplexe Geometrien oder spezielle Einbaulagen – Rohmagnete passen sich Ihren Vorgaben an, nicht umgekehrt.

Was bedeutet das in der Praxis?

Durch Rohmagnete wie den GN 55.1 aus Neodym-Eisen-Bor können Sie beispielsweise magnetische Haltepunkte in mechanischen Vorrichtungen platzsparend und exakt dort anordnen, wo sie technisch benötigt werden. Bei Applikationen mit erhöhten Temperaturanforderungen profitieren Sie von Samarium-Cobalt-Rohmagneten (GN 55.2, GN 55.4), da diese auch bei hohen Betriebstemperaturen stabil arbeiten. So können Sie auch extrem spezialisierte Anwendungen problemlos und wirtschaftlich umsetzen.

Rohmagnete eignen sich ideal, wenn maximale Flexibilität, technische Präzision und eine individuelle Umsetzung gefragt sind. Damit reagieren Sie schnell und bedarfsgerecht auf konstruktive Herausforderungen.

Welche Werkstoffe und Formen stehen für Rohmagnete zur Verfügung?

Innerhalb der Produktfamilie Rohmagnete stehen verschiedene Werkstoffe und Geometrien zur Auswahl. Sie können für kundenspezifische Magnetsysteme flexibel die passende Kombination wählen. Dadurch können Sie Rohmagnete optimal auf Ihre konstruktiven und funktionalen Anforderungen abstimmen.

Werkstoffe der Rohmagnete

  • Samarium-Cobalt (SmCo): Besonders robust gegen Entmagnetisierung, beständig gegen Korrosion, ideal für hohe Einsatztemperaturen.
  • Neodym-Eisen-Bor (NdFeB): Sehr hohe magnetische Leistung, kompakte Bauform, häufig eingesetzt im Maschinen- und Anlagenbau.
  • Hartferrit: Preisgünstig, beständig gegen viele chemische Einflüsse, besonders geeignet für robuste Umgebungen.
  • Aluminium-Nickel-Cobalt (AlNiCo): Langlebig, hohe Temperaturbeständigkeit, bevorzugt für stabförmige Magnetsysteme.

So lässt sich für jede Anwendung eine technisch passende Lösung finden – etwa dann, wenn extreme Magnetkräfte, Temperaturbeständigkeit oder Korrosionsfestigkeit im Fokus stehen.

Formen der Rohmagnete

  • Scheibenform: Erhältlich aus Samarium-Cobalt, Neodym-Eisen-Bor und Hartferrit sowie jeweils mit oder ohne Bohrung/Senkung (GN 55.1, GN 55.2).
  • Blockform: Verfügbar aus Samarium-Cobalt, Neodym-Eisen-Bor und Hartferrit (GN 55.4).
  • Stabform: Aus Aluminium-Nickel-Cobalt für langgestreckte Aufbauten (GN 55.3).

Dadurch können Sie Rohmagnete in kreisrunden, rechteckigen oder stabförmigen Geometrien einsetzen und flexibel in Ihre Konstruktion integrieren – etwa für Sensorhalter, Messsysteme oder spezielle Vorrichtungen.

Übersicht: Passende Ganter-Normen für Rohmagnete

  • GN 55.1: Scheibenform, mit Bohrung/Senkung – Samarium-Cobalt, Neodym-Eisen-Bor, Hartferrit
  • GN 55.2: Scheibenform – Samarium-Cobalt, Neodym-Eisen-Bor, Hartferrit
  • GN 55.3: Stabform – Aluminium-Nickel-Cobalt
  • GN 55.4: Blockform – Samarium-Cobalt, Neodym-Eisen-Bor, Hartferrit

Damit stehen Ihnen für Ihre Konstruktionslösung standardisierte Rohmagnete in vielfältigen Ausführungen zur Verfügung. So können Sie für nahezu jede technische Anforderung die optimale Werkstoff- und Formkombination zusammenstellen.

Welche Faktoren sind bei der Auslegung eines Magnetsystems mit Rohmagneten zu beachten?

Bei der Auslegung eines Magnetsystems mit Rohmagneten ist vor allem entscheidend, auf die Magnetart, die Bauform und die Integration des Magneten in die Anwendung zu achten. Rohmagnete wie die Typen GN 55.1, GN 55.2, GN 55.3 und GN 55.4 bieten unterschiedliche Werkstoffe (z. B. Neodym-Eisen-Bor, Samarium-Cobalt, Hartferrit, Aluminium-Nickel-Cobalt) sowie verschiedene Geometrien (Scheibenform, Blockform, Stabform), sodass Sie gezielt auf Ihre konstruktiven Anforderungen eingehen können.

Zentrale Faktoren bei der Auswahl von Rohmagneten

  • Materialeigenschaften: Die Rohmagnet-Typen unterscheiden sich im Magnetwerkstoff.
  • Neodym-Eisen-Bor-Magnete (z. B. GN 55.1, GN 55.2, GN 55.4) bieten sehr hohe Magnetkräfte, sind jedoch empfindlicher gegenüber äußeren Einflüssen.
  • Samarium-Cobalt (GN 55.1, GN 55.2, GN 55.4) bieten eine gute Temperaturbeständigkeit und Korrosionsfestigkeit.
  • Hartferrit (GN 55.1, GN 55.2, GN 55.4) ist kostengünstig und robust, aber mit geringerer Magnetkraft.
  • Aluminium-Nickel-Cobalt (GN 55.3) sind thermisch besonders stabil und formbeständig.
  • Bauform und Magnetisierung: Die Geometrie ist entscheidend für die Ausrichtung des Magnetfelds. Rohmagnete in Scheiben-, Block- oder Stabform (wie bei GN 55.1, GN 55.2, GN 55.3, GN 55.4) lassen sich optimal an Ihre Einbausituation anpassen. Unterschiedliche Formen ermöglichen präzise Steuerung von Magnetfluss und Haltekraft.
  • Integration und Umlenkung des Magnetfelds: Der Rohmagnet wird in eine metallische Aufnahmekonstruktion eingebaut, die das Magnetfeld gezielt bündelt und verstärkt. Achten Sie darauf, dass die Konstruktion die gewünschten Haltekräfte ermöglicht und Wechselwirkungen mit Umgebungskomponenten verhindert. So können Sie die Leistung des Magnetsystems effektiv auf Ihre Anwendung zuschneiden.
  • Mechanische Einbindung: Varianten mit Bohrung oder Senkung (z. B. GN 55.1 mit Bohrung/Senkung) erleichtern die sichere und exakte Befestigung im System. Dadurch lässt sich der Magnet komfortabel und wiederholbar montieren, was vor allem bei Austausch oder Wartung von Vorteil ist.

Praxisbezug und Anwendungshinweise für Rohmagnete

Die richtige Auswahl und Anordnung der Rohmagnete wie GN 55.1 bis GN 55.4 ermöglicht es Ihnen, kundenspezifische Magnetsysteme zu realisieren, die Standardlösungen nicht bieten. Ideal etwa für Montagevorrichtungen, Sensoranbindungen oder Präzisionsmechanik, bei denen die Magnetkraft gezielt auf das Werkstück abgestimmt werden muss. Durch die gezielte Integration des Magneten in Ihre Konstruktion können Sie flexibel auf Konstruktionsvorgaben und Raumbeschränkungen reagieren.

Durch die freie Wahl der Magnetform und des Magnetmaterials legen Sie wesentliche Parameter Ihrer Magnettechnik selbst fest – so erreichen Sie sichere Haltekräfte und eine zuverlässige Funktion unter wechselnden Umgebungsbedingungen.

Welche Ausführungen und Größenvarianten sind bei Rohmagneten erhältlich?

Rohmagnete sind bei Ganter in einer breiten Auswahl verfügbar, um den Aufbau individueller Magnetsysteme gezielt zu unterstützen. Sie finden Ausführungen in unterschiedlichen Formen, Magnetwerkstoffen und Abmessungen. So können Sie Ihre Anforderungen flexibel abdecken und sind bei der Integration in eigene Konstruktionen deutlich variabler als mit Standardlösungen.

Ausführungen und Bauformen von Rohmagneten

  • Scheibenform (mit und ohne Bohrung bzw. Senkung)
  • Blockform
  • Stabform

Verfügbare Werkstoffe

  • Samarium-Cobalt (SmCo)
  • Neodym-Eisen-Bor (NdFeB)
  • Hartferrit
  • Aluminium-Nickel-Cobalt (AlNiCo)

Größenvarianten im Überblick

  • Die Rohmagnete GN 55.1 (Scheibenform) sind in verschiedenen Durchmessern und Höhen erhältlich – mit optionaler Bohrung oder Senkung. Sie haben die Wahl zwischen Samarium-Cobalt, Neodym-Eisen-Bor und Hartferrit.
  • GN 55.2 umfasst Scheibenrohmagnete ohne Bohrung (Samarium-Cobalt, Neodym-Eisen-Bor, Hartferrit) in mehreren Durchmessern und Dicken.
  • GN 55.3 (AlNiCo, Stabform) bietet verschiedene Längen und Durchmesser, ideal wenn längliche Magnetkörper gefordert sind.
  • GN 55.4 sind Rohmagnete in Blockform (Samarium-Cobalt, Neodym-Eisen-Bor, Hartferrit) und decken diverse Querschnittsmaße und Höhen ab.

Empfehlung für Ihre Auswahl

  1. Bestimmen Sie zuerst die benötigte Bauform (Scheibe, Block, Stab) und eventuelle Befestigungsoptionen wie Bohrung/Senkung.
  2. Wählen Sie je nach gewünschter Haltekraft und Umfeld den passenden Magnetwerkstoff.
  3. Vergleichen Sie die verfügbaren Größenvarianten der jeweiligen Normelemente GN 55.1, GN 55.2, GN 55.3 und GN 55.4 auf der Produktseite oder im Katalog, um gezielt die optimale Lösung auszuwählen.

So reagieren Sie flexibel auf jede Konstruktionsvorgabe und sichern sich zuverlässige, maßgeschneiderte Magnethalterungen.

Gibt es Einschränkungen beim Einsatz von Rohmagneten in bestimmten Umgebungen (z.B. hohe Feuchtigkeit, aggressive Medien)?

Rohmagnete, wie sie in den Produktfamilien GN 55.1, GN 55.2, GN 55.3 und GN 55.4 angeboten werden, sind unbehandelte Permanentmagnete. Beim Einsatz in Umgebungen mit hoher Feuchtigkeit oder aggressiven Medien ist Vorsicht geboten, da sich das Verhalten – je nach Werkstofftyp – deutlich unterscheidet. Wählen Sie die passende Variante gezielt für Ihren Einsatzzweck und vermeiden Sie Folgeschäden oder Funktionsverluste.

Einschränkungen beim Einsatz von Rohmagneten

  • Neodym-Eisen-Bor (z.B. GN 55.1, GN 55.2, GN 55.4): Diese Magnete haben eine sehr hohe magnetische Leistung, sind aber empfindlich gegenüber Korrosion. Schon normale Feuchtigkeit kann zu Oxidation führen, was langfristig Magnetkraft und Funktion beeinträchtigt. In feuchter oder aggressiver Atmosphäre ist der Einsatz nur mit zusätzlichem Schutz (z.B. Einhausung, Abdichtung) ratsam.
  • Samarium-Cobalt (z.B. GN 55.1, GN 55.2, GN 55.4): Samarium-Cobalt-Magnete sind vergleichsweise korrosionsbeständig, eignen sich daher besser für anspruchsvolle Umgebungen. Dennoch empfiehlt sich, bei aggressiven Medien auf eine geeignete Schutzkonstruktion zurückzugreifen, um die Lebensdauer zu erhöhen.
  • Hartferrit (z.B. GN 55.1, GN 55.2, GN 55.4): Diese Magnete sind besonders unempfindlich gegenüber Feuchtigkeit und vielen chemischen Einflüssen. Sie bieten damit die sicherste Wahl, wenn eine Umgebung sehr korrosiv ist. Dabei bleibt die Magnetkraft jedoch auf moderatem Niveau.
  • Aluminium-Nickel-Cobalt (AlNiCo) (z.B. GN 55.3): Diese Rohmagnete sind robust gegen Feuchtigkeit, jedoch können aggressive, alkalische Medien das Material angreifen. Für Anwendungen in solchen Bedingungen sollte ein Schutz vorgesehen werden.

Empfehlung für die Auswahl von Rohmagneten

  • Wählen Sie Hartferrit- oder Samarium-Cobalt-Rohmagnete, wenn Korrosionsbeständigkeit oberste Priorität hat.
  • Verwenden Sie bei Neodym-Rohmagneten immer Schutzmaßnahmen gegen Feuchtigkeit und aggressive Medien.
  • Planen Sie Zusatzmaßnahmen wie Dichtungen, Ummantelungen oder spezielle Aufnahmekörper ein, wenn die Umgebung kritisch ist.

So können Sie bereits bei der Entscheidung für einen bestimmten Magnetwerkstoff zuverlässig absichern, dass Ihr System auch unter schwierigen Bedingungen dauerhaft funktioniert.

Wie lassen sich Rohmagnete in kundenspezifische Aufnahmekonstruktionen integrieren?

Rohmagnete bieten eine flexible Grundlage, um individuelle Magnetsysteme zu realisieren. Sie lassen sich gezielt in kundenspezifische Aufnahmekonstruktionen integrieren, indem der Magnet selbst mechanisch aufgenommen, gehalten und durch den Aufbau der Konstruktion zusätzlich geschützt wird. Dadurch können Sie den Magnetfluss gezielt lenken, bündeln und die Haltekraft exakt an den konkreten Anwendungsfall anpassen. So entstehen Magnetbaugruppen, die sich optimal auf Ihre spezifische Geometrie und Funktionsanforderung abstimmen lassen.

Typische Vorgehensweise bei der Integration von Rohmagneten

  • Wählen Sie den passenden Rohmagnet-Typ (z. B. GN 55.1 oder GN 55.2 in Scheibenform, GN 55.3 in Stabform oder GN 55.4 in Blockform), der sich durch Dimension und Magnetmaterial optimal für Ihre Konstruktionsumgebung eignet.
  • Platzieren Sie den Rohmagneten in einer Aufnahme oder einem Gehäuse aus geeignetem Material (z. B. Stahl oder nichtmagnetischer Werkstoff), um ihn mechanisch zu fixieren und wirkungsvoll vor Umwelteinflüssen zu schützen.
  • Nutzen Sie spezifische Bauformen wie Magnete mit Bohrung oder Senkung (z. B. GN 55.1), um eine direkte Verschraubung oder Befestigung in der Konstruktion zu ermöglichen.
  • Leiten Sie mittels zusätzlicher Anbauteile, Jochplatten oder -blechen den Magnetfluss gezielt so, dass die gewünschte Haltekraft und Wirkzone entsteht.

Vorteile der Integration von Rohmagneten

  • Maximale Konstruktionsfreiheit durch freie Auswahl von Größe, Form und Positionierung des Magneten im System.
  • Effiziente Magnetnutzung, weil Sie den Magnetfluss auf die tatsächlich benötigte Wirkfläche bündeln und Verluste minimieren.
  • Beschädigungsschutz, da der empfindliche Rohmagnet mechanisch eingebettet und vor Stößen oder Korrosion geschützt werden kann.
  • Individuelle Funktionsanpassung, ideal für Anwendungen, bei denen Standard-Magnetsysteme konstruktiv nicht passen oder spezielle Anforderungen bestehen.

Mit Rohmagneten wie GN 55.1, GN 55.2, GN 55.3 oder GN 55.4 lassen sich individuelle Magnetsysteme einfach und zuverlässig aufbauen. So können Sie beispielsweise in der Automatisierungstechnik, im Vorrichtungsbau oder bei Sensoranwendungen gezielt reagieren, wenn flexible oder spezielle Konstruktionslösungen gefordert sind.

Welche Informationen werden für eine kundenspezifische Auslegung von Rohmagneten benötigt?

Für die kundenspezifische Auslegung von Rohmagneten sind vor allem Angaben zur geplanten Anwendung, den gewünschten magnetischen Eigenschaften und den Einbaubedingungen erforderlich. So können Sie sicherstellen, dass der ausgewählte Rohmagnet optimal in Ihr Magnetsystem passt und die geforderten Halte- oder Wirkkräfte zuverlässig erreicht werden.

Wichtige Angaben für die Auslegung von Rohmagneten

  • Gewünschte Bauform und Abmessungen (Scheibenform, Blockform, Stabform; Durchmesser, Länge, Breite, Höhe, Bohrung/Senkung)
  • Materialauswahl: Neodym-Eisen-Bor, Samarium-Cobalt, Hartferrit oder AlNiCo – je nach Anforderung an Haftkraft, Beständigkeit gegen äußere Einflüsse und Temperaturstabilität
  • Geforderte Haftkraft oder benötigtes Magnetfeld am geplanten Einsatzort
  • Baugruppen-Integration: Art der Montage (z. B. über Bohrung, Senkung, Einpressen) sowie Anbindung an metallische oder nichtmetallische Komponenten
  • Magnetisierungsrichtung (axial, diametral, längs, quer etc.), damit der Magnet seine Wirkfläche optimal zur Geltung bringt
  • Umgebungsbedingungen, etwa mechanische Belastungen, Feuchtigkeit, Kontakt mit Chemikalien oder speziellen Medien

Was bedeutet das in der Praxis?

Die präzise Spezifikation dieser Parameter ermöglicht es, aus dem Sortiment der Rohmagnete – etwa GN 55.1 (Scheibenform in verschiedenen Magnetmaterialien), GN 55.2 (Scheibenform ohne Bohrung), GN 55.3 (Stabform, AlNiCo) oder GN 55.4 (Blockform) – gezielt den passenden Magneten auszuwählen oder eine individuelle Ausführung zu entwickeln.

Dadurch können Sie Ihren Magnet so auslegen, dass er optimal in Ihr System passt und die Magnetkraft gezielt auf den gewünschten Bereich lenkt. So lässt sich die Funktion Ihres Gesamtsystems zuverlässig und wirtschaftlich absichern – selbst dann, wenn Standardlösungen konstruktiv nicht passen. Ideal bei komplexen Baugruppen, bei denen Bauraum, Magnetkraft und Integration exakt abgestimmt werden müssen.

Beispiele für praxisrelevante Anforderungen

  • Kompakter Neodym-Scheibenmagnet, um eine hohe Haltekraft auf begrenztem Raum zu erzielen (z. B. GN 55.1 Neodym-Eisen-Bor, mit Bohrung)
  • Blockmagnet aus Samarium-Cobalt für hohe Korrosionsbeständigkeit und stabile Magnetkraft bei wechselnden Temperaturen (z. B. GN 55.4 Samarium-Cobalt, Blockform)
  • Hartferrit-Rohmagnet für einfache Montage, wenn eine moderate Magnetkraft und hohe Bruchfestigkeit gefragt sind (z. B. GN 55.2 Hartferrit, Scheibenform)

So können Sie in der Planungsphase gezielt alle relevanten Eigenschaften abklären und dadurch Ausführungsfehler, unnötigen Aufwand oder spätere Anpassungen vermeiden.

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